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Freiwillige Feuerwehr Eidelstedt
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21.04.2018: Fit for Fire Lauf 2018 & Grundausbildungsabschluss
Am Samstag, den 21. April stand der diesjährige Fit for Fire Lauf auf dem Dienstplan der Freiwilligen Feuerwehr Eidelstedt.
Wie bereits in den letzten Jahren, waren einige Kameradinnen und Kameraden bei der Veranstaltung dabei.
Die Strecke von ca. 5 Kilometer wurde dieses Jahr in Neugraben und bei strahlendem Sonnenschein absolviert.
Beim Fit for Fire Lauf geht es neben dem sportlichen Aspekt auch um den Zusammenhalt im Team, denn bei diesem Lauf gewinnt nicht die schnellste Gruppe!
Gewertet wird die Anzahl der teilnehmenden Wehrmitglieder in Relation zu der Gesamtanzahl an Mitgliedern der jeweiligen Einsatzabteilung.
Es sollen somit möglichst viele Kameradinnen und Kameraden an dieser Veranstaltung teilnehmen und als Team antreten.
Die Freiwillige Feuerwehr Eidelstedt hat dieses Jahr den neunten Platz belegt.
Neben persönlich verhinderten Kameradinnen und Kameraden, waren vier Kameraden durch die gleichzetig stattfindende Grundausbildung nicht anwesend.  
Die Eidelstedter Kameraden Leon D. und André J. haben am 21.04.2018 die Grundausbildung erfolgreich abgeschlossen, wozu wir an dieser Stelle noch einmal herzlich gratulieren möchten.
18.01.2018: Neues Fahrzeug für die Freiwillige Feuerwehr Eidelstedt
Am 12.01.2018 haben wir die letzte Fahrt mit unserem Löschfahrzeug 16/12 angetreten und dieses bei der Abteilung F03 (Technik und Logistik) abgegeben.
Nachdem bereits am 13.01.2018 einige Materialien vom alten Fahrzeug auf das neue Fahrzeug umgeladen wurden, fand am 18.01.2018 die offizielle Fahrzeugübergabe vom neuen HLF bei uns an der Wache statt.
Kameraden vom Stab 03 haben uns das neue Auto (HLF mit Scania Fahrgestellt und Magirus Aufbau) gebracht und zunächst den Maschinisten / Fahrern eine Einweisung in die Fahrzeugbedienung, Pumpenbedienung und sonstige Gerätschaften gegeben. Zusätzlich wurde die Beladung kontrolliert und erklärt.
Im Anschluss sind weitere Kameraden aus der Wehr hinzugekommen und haben sich das Auto und die Gerätschaften angesehen.
In den anschließenden zwei Wochen standen diverse Einweisungen, Schulungsfahrten und Übungen statt, sodass wir das Fahrzeug am 30.01.2018 als einsatzbereit in der Leitstelle melden konnten. Auch in den kommenden Wochen werden weitere Dienste mit dem neuen Auto stattfinden, sodass das neue Wissen vertieft und erweitert werden kann. Das Fahrzeug hat mehrere für uns neue Gerätschaften.
In unserer Fahrzeugübersicht wird das Auto detailliert beschrieben und anhand von Fotos vorgestellt.
11.11.2017: Bestandene Grundausbildung
Mitte August begann für einige Kameradinnen und Kameraden der Einsatzabteilung der zweite Teil der Grundausbildung. Nachdem die Kameraden in 2016 und Anfang 2017 den ersten Teil erfolgreich bestanden hatten, folgte nun der zweite Teil und somit die Abnahmeprüfung.
Die Grundausbildung wird in Hamburg auf Bereichsebene organisiert, somit haben die Feuerwehren aus dem Bereich Eimsbüttel gemeinsam an der Ausbildung teilgenommen. Die Ausbildung erfolgt durch Ausbilder aus den Einsatzabteilungen der Freiwilligen Feuerwehren aus dem Bereich Eimsbüttel.   
Hauptsächlich wurde in den Bereichen Brandschutz, technische Hilfeleistung und Erste Hilfe ausgebildet, jedoch gab es auch Sonderthemen, wie die Einsatznachsorge. Am 11.11.2017 stand dann für die Kameradinnen und Kameraden die Prüfung an der Feuerwehrakademie an.
Nach der theoretischen Prüfung über alle Bereiche der Grundausbildung erfolgten die praktischen Prüfungen in den unterschiedlichen Fachbereichen.   
Wir gratulieren unseren Kameradinnen und Kameraden Nadine F.,  Steffen K., Thomas K. und Levin M. zu der bestandenen Prüfung und wünschen alles Gute für die Zukunft bei uns in der Freiwilligen Feuerwehr Eidelstedt.
10.05. und 24.05.2017: Übungslage “Massendekontamination”
Am 10.05.2017 haben wir damit begonnen unsere Grundlagen im Bereich der Dekontamination in die Praxis umzusetzen. Wie bereits berichtet, haben wir am 26.04.2017 eine Einweisung in das Thema Dekontamination erhalten und uns das Dekontaminationsfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Pöseldorf angesehen. Die Freiwillige Feuerwehr Eidelstedt hat kein Dekontaminationsfahrzeug, sollte jedoch in der Lage sein trotzdem in diesem Bereich tätig zu sein.
Wenn z.B. durch einen Gefahrgutunfall oder eine absichtlich herbeigeführte Situation eine Gefahr durch gefährliche Verunreinigungen besteht, wird eine Dekontamination durchgeführt. Es werden die gefährlichen Verunreinigungen von Personen, Gegenständen oder ungeschützten Flächen entfernt. Um eine große Anzahl von Personen möglichst schnell zu dekontaminieren, kann eine Massendekontamination durchgeführt werden. Die Personen werden gezielt durch eine aufgebaute Dekontaminationsstrecke geführt. Durch Absperrband, Bauzäune etc. werden die Personen beispielsweise aus eine Gebäude direkt zu der Dekontaminationsstrecke geführt. Wenn kein Dekontaminationsfahrzeug zur Verfügung steht oder noch nicht einsatzbereit ist, kann mit Hilfe von zwei Löschfahrzeugen eine Massendekontaminationsstrecke aufgebaut und in Betrieb genommen werden. Durch Wasser lassen sich viele Verunreinigungen von den Personen entfernen. Mit Hilfe von Steckleiterteilen, Strahlrohren etc. kann eine Dusche zwischen den Löschfahrzeugen aufgebaut werden. Die Strahlrohre werden an den Leiterteilen befestigt. Die Leiterteile werden dann auf den Dächern der Löschfahrzeuge befestigt, sodass die Personen zwischen der Fahrzeugen durchlaufen und durch das Wasser dekontaminiert werden. Wir haben zwei Strahlrohre genutzt und zwei Halterungen aus Leitern gebaut. Es können auch mehrere Strahlrohre eingesetzt oder die Dekontaminationsstrecke durch weitere Fahrzeuge und Leitern ergänzt werden.
Bei unseren Diensten haben wir verschiedene Varianten ausprobiert. Das Ziel war jedem klar, jedoch gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, ein Strahlrohr an der Leiter zu befestigen. Durch die verschiedenen Varianten konnten wir jeweils Vorteile und Nachteile feststellen und weiter nachbessern. Wichtig ist es, dass sicher aber möglichst schnell eine Dekontaminationsstrecke zur Verfügung steht. Die aufgebaute Konstruktion muss aber auch gut befestigt sein, da durch den Wasserdruck im Schlauch sich nichts lösen oder stark verrutschen sollte. Der Sprühstrahl soll möglichst senkrecht von oben auf die Personen kommen und einen möglichst großen Bereich zwischen den Fahrzeugen abdecken.
Durch die theoretische Ausbildung im April und die praktische Ausbildung im Mai ist unser Wissen in dem Bereich der Dekontamination gestiegen und wir hatten viel Spaß bei der praktischen und nicht alltäglichen Feuerwehrausbildung. Da dieses Thema auch in Zukunft immer wieder eine entscheidende Rolle spielen wird, werden Wiederholungen in diesem Fachgebiet sicherlich mit zu den Ausbildungsdiensten gehören.
26.04.2017: Ausbildungsdienst “Dekontamination”
Am 26.04.2017 haben wir bei unserem Ausbildungsdienst Unterstützung von zwei Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Pöseldorf erhalten um das Thema Dekontamination in unserer Wehr zu vertiefen.
In der heutigen Zeit wird das Thema Dekontamination immer wichtiger. Bei einer Dekontamination werden gefährliche Stoffe (Kontaminationen) von Personen, Gegenständen oder ungeschützten Flächen entfernt.
Bereits bei einem normalen Brandeinsatz ist die Feuerwehr einer Kontamination durch gefährliche Stoffe ausgesetzt, denn Brandrauch enthält schädliche Gase. Auch wenn unsere Kameraden unter Atemschutz vorgehen, können gefährliche Stoffe in der Kleidung und den Ausrüstungsgenständen aufgenommen werden.
Es ist somit besonders wichtig den Umgang mit einer Kontamination zu trainieren und alle Kameraden zu sensibilisieren. Um die eigene Gesundheit und auch die Gesundheit von anderen nicht zu gefährden, sollte jeder Feuerwehrangehörige einige Regeln beachten, sodass beispielsweise das Duschen nach einem Brandeinsatz, Reinigung der Einsatzkleidung etc. schon von Anfang an bei der Feuerwehr gelehrt wird.
Neben dieser Kontamination im Brandeinsatz gibt es im Feuerwehrwesen einige weitere Kontaminationen. Einsatzkräfte können chemischen, biologischen, radioaktiven oder atomaren Gefahren ausgesetzt werden oder bekommen die Aufgabe die Bevölkerung zum Beispiel bei einem Gefahrgut- / Gefahrstoffeinsatz vor gefährlichen Stoffen zu schützen oder eine Ausbreitung durch Kontaminationsverschleppung zu verhindern.
Die Freiwillige Feuerwehr Pöseldorf hat ein Sonderfahrzeug, welches für die Dekontamination des eigenen Personals eingesetzt werden kann. Das sogenannte Dekon-P beinhaltet einige Materialien, da ein großflächiger Dekontaminationsplatz hiermit aufgebaut werden kann.
Hierzu gehören beispielsweise zwei Zelte, eine Zeltheizung (da sich Personen in dem Zelt umziehen), Duschen inkl. Durchlauferhitzer etc.
Da das Dekon-P im Einsatzfall ggf. auch von anderen Feuerwehren mit aufgebaut und betrieben wird, haben wir eine ausführliche Erörterung der Materialien und Aufbaumöglichkeiten erhalten.
Wir hatten außerdem die Möglichkeit Fragen zu stellen und die Geräte auszuprobieren.
Die andere Ausbildungsstation fand im Unterrichtsraum statt, wo unser Kamerad Manfred einige Beispiele zum Thema “Massendekontamination” gegeben und hierzu die Hintergrundinformationen vermittelt hat.
Eine Massendekontamination ist zum Beispiel erforderlich, wenn mehrere Personen mit einem chemischen Stoff in Verbindung gekommen sind, welcher eine Gefahr für die Personen darstellt.
Viele Stoffe können durch den Einsatz von Wasser vom Körper gespült werden, sodass die Feuerwehr eine Dekontaminationsstrecke aufbauen kann um die Personen zu dekontaminieren.
Zwischen zwei Fahrzeugen kann mit Hilfe von Leitern, Leinen, Schläuchen und Strahlrohren eine Art Dusche gebaut werden. Die kontaminierten Personen werden dann durch diese Dusche geleitet und ein Großteil des gefährlichen Stoffes wird entfernt.
Manfred hat Beispiele aus vergangenen Übungen und Einsätzen aufgezeigt und die Dekontamintionsmöglichkeiten erläutert. Die praktische Ausbildung im Bereich der Massendekontamination folgt bei den nächsten Übungsdiensten, sodass möglichst alle Kameraden in diesem Bereich die Grundlagen beherrschen und um zum Beispiel die FF Pöseldorf oder andere Wehren bei der Dekontamination unterstützen zu können.
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