News - Freiwillige Feuerwehr Eidelstedt

Freiwillige Feuerwehr Eidelstedt
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14.04.2019: Fotoshooting für eine Werbekampagne im Bereich Eimsbüttel
Mitgliederwerbung ist bei Freiwilligen Feuerwehr immer wieder ein großes Thema, sodass sich die Wehren im Bereich Eimsbüttel für eine gemeinsame Werbekampagne entschieden haben.
Momentan hat die FF Eidelstedt eine Mitgliederzahl von 34 Kameradinnen und Kameraden. Weitere sind im Zulauf, jedoch kommt es immer wieder vor, dass jemand aus Eidelstedt wegzieht, keine Zeit mehr für die Feuerwehr hat oder einfach aufgrund des Alters kein Mitglied mehr sein kann. Um also auch in Zukunft immer gut aufgestellt zu sein, erhoffen wir uns durch die Kampagne weiteren Mitgliederzulauf in der Jugendfeuerwehr und in der Einsatzabteilung.
Die Werbekampagne wird in den nächsten Monaten im gesamten Bezirk Eimsbüttel sichtbar sein. Geplant sind Plakate, Banner, Internetwerbung etc. Lassen Sie sich überraschen.
Am 13. Und 14.04. haben die Fotoshootings für die Kampagne stattgefunden, sodass auch passende Motive abgelichtet werden konnten. Es sollten möglichst authentische Motive aus unseren Stadtteilen und Umgebung zu sehen sein. Am Sonntag haben wir hierzu unsere Fahrzeuge und unseren Hof zur Verfügung gestellt. Ebenso waren wir noch unterwegs um weitere Motive aufzunehmen.
Auch zwei unserer Kameraden haben als Model mit an dem Fotoshooting teilgenommen.
13.04.2019: FF Eidelstedt gewinnt den Fit for Fire Lauf 2019
Am Samstag den 13.04.2019 fand der 13. Fit-For-Fire Lauf der Hanseatischen Feuerwehrunfallkasse (HFUK) Nord statt.
Dieses Mal ging es etwa 5 Kilometer durch den Jenisch Park, Witthöfft´s Park und durch die Flottbeker Derbyanlagen.
Teilgenommen an dem von dem letzten Gewinner, der FF Nienstedten, organisierten Laufes haben mehr als 400 Teilnehmer der Hamburger Freiwillige Feuerwehren.
Das Wetter hat mitgespielt. Es war frisch aber trocken. Erst auf dem Rückweg von der Veranstaltung haben wir einen starken Graupelschauer abbekommen.
Die FF Eidelstedt ist um 10:32 Uhr gestartet und konnte sich nach dem Zieleinlauf im Zielbereich am Grill stärken. Um 13 Uhr fand dann die Siegerehrung statt.
Bereits im Vorwege konnte auf einem Monitor die aktuelle Platzierung abgelesen werden und alles sah nach einem ersten Platz aus.
So war es auch! Die Freiwillige Feuerwehr Eidelstedt belegte den ersten Platz und erhielt einen Pokal, den Wanderpokal, eine Urkunde und einen Gutschein für die Sportkasse in Höhe von 300 Euro!
Wir freuen uns sehr, dass so viele Kameradinnen und Kameraden an dem Lauf teilgenommen haben, denn nicht die benötigte Laufzeit, sondern das Verhältnis der Wehrteilnehmer zur eigentlichen Mitgliederzahl der Wehr wird gewertet.
Die FF Eidelstedt war mit über 75 Prozent vertreten und das trotz einer wichtigen Parallelveranstaltung, wodurch zwei weitere Mitglieder nicht teilnehmen konnten. Der zweite und dritte Platz wurde mit jeweils ca. 60 Prozent belegt, sodass wir einen deutlichen Vorsprung erzielen konnten.
27.03.2019: Ersteinweisung im Stellinger Autobahndeckel
Für einige Führungskräfte stand am 27.03.2019 ein Sonderdienst an. Zusammen mit weiteren Wehren aus dem Bereich Eimsbüttel fand eine Einweisung in den Stellinger Autobahndeckel an.
Um im Einsatzfall die Gegebenheiten vor Ort zu kennen und mit einigen Sicherheitseinrichtungen in Berührung zu kommen, trafen wir uns mit den anderen Wehren bei uns an der Wache. Organisiert wurde die Veranstaltung auf Initiative von unserem Bereichsführer zusammen mit der Berufsfeuerwehr Stellingen.
Auch wenn die Berufsfeuerwehr einige Sonderausbildungen, Geräte und Fahrzeuge für die Tunnelanlagen hat, kann auch die Freiwillige Feuerwehr zum Einsatz kommen.
Durch einen Kameraden der Berufsfeuerwehr (Abteilung F02) wurde uns einiges zum aktuellen Stand der Baumaßnahmen und der geplanten Verkehrsführung in den nächsten Wochen erzählt. Hierzu gab es bereits einen vorherigen Termin mit vielen theoretischen Grundlagen zum Einsatzkonzept, den baulichen Gegebenheiten und den weiteren Planungen.
Dieser vor Ort Termin sollte die theoretischen Kenntnisse vertiefen, sowie den Kameraden einen Live Einblick in die örtlichen Gegebenheiten geben. Beispielsweise wurden die Sicherheitseinrichtungen (Beleuchtung, Überwachung, Brandmeldetechnik etc.), sowie die technischen Anlagen und Einbauten (Be- und Entlüftung, Hydranten, Notrufnieschen, Fluchtwege usw.) gezeigt und genauer erläutert. Da der Tunnel aufgrund von Vorbereitungen für die weitere Inbetriebnahme (bisher nur Auffahrt Stellingen) gesperrt war, konnten wir in den Tunnel fahren und uns vor Ort ein Bild machen.
In den kommenden Tagen wird die Tunnelhäfte soweit freigegeben, dass der Tunnel für beide Fahrrichtungen der A7 genutzt werden kann. Sobald der Verkehr in Richtung Süden auch durch den Tunnel fährt, beginnen die weiteren Baumaßnahmen für die zweite Tunnelhälfte auf den ehemaligen Fahrspuren in Richtung Süden.
Die Einweisung war sehr interessant und für einen hoffentlich nicht eintretende Erstfall sicherlich sehr hilfreich.
Wir sind dankbar, dass uns diese Möglichkeit gegeben wurde und bedanken und recht herzlich bei allen Beteiligten für die Organisation und Durchführung!
Herbst 2018/Frühjahr 2019: Renovierungsarbeiten an der Wache
In den letzten Jahren hat sich einiges an Renovierungsarbeiten aufgestaut, sodass wir im letzten Jahr mit den ersten Maßnahmen begonnen haben.
In 2018 haben wir das Dach von unserem Grillplatz in Eigenleistung erneuert. Hierzu wurde das aus unterschiedlichsten Materialien bestehende Dach, durch neue Stegplatten ersetzt. Neben dem Grillplatzdach wurden in 2018 auch erste Vorbereitungen für den Bau von einem Carport getroffen. Leider gestaltet sich hier der Genehmigungsprozess aufgrund von unterschiedlichen Ansprechpartnern recht schwierig. In 2019 liegen hoffentlich alle Genehmigungen vor, sodass wir auch dieses Thema abschließen können.
Die beiden oben genannten Bauvorhaben könnten wir ohne die Unterstützung von der Firma Andresen & Jochimsen GmbH & Co. KG (A & J Holzzenzentrum) nicht durchführen. Über die großzügige Spende von dem Material für das Grillplatzdach und dem Carport, an unseren Förderverein, sind wir sehr dankbar! Durch das Carport soll unser Vereinsanhänger einen Unterstand bekommen. Bisher stand der Anhänger hinter unserem Vereinsbus in der Halle. Hier soll in Zukunft ein Bereich mit Spinden für die Jugendfeuerwehr entstehen.
Neben diesen größeren Projekten standen auch normale Renovierungsarbeiten an, sodass neben Aufräumarbeiten im Keller auch die Begrenzungssteine an unserem Hof, sowie die Türen der Wache neu gestrichen wurden. Durch die Witterungsverhältnisse waren sowohl die Steine im Außenbereich, als auch die Türen stark beansprucht und konnten einen neuen Anstrich gebrauchen.
Im Frühjahr 2019 standen dann weitere Arbeiten an, denn die Wehr hat die Renovierung der Innenräume beschlossen.
Kurzerhand wurden Maleruntensilien beschafft und Termine freigeschaufelt. Im ersten Schritt wurde unser Büro neu gestrichen.
Nachdem dieser kleine Raum fertig war und alles gut geklappt hat, wurde der Aufenthaltsraum, der Vorraum, der Flur und die Sanitärräume gestrichen. Außerdem haben wir uns entschieden den Aufenthaltsraum etwas neu zu gestalten. Es wurden farbliche Akzente an die sonst weißen Wände gebracht. Unser Wehrlogo im Großformat an der Wand wird noch folgen.
Auch die zum Teil sehr alten Fotos an der Wache wurden teilweise ausgetauscht, sodass ein Mix aus Historie und aktuellen Fotos an den Wänden zur Schau steht. Ebenso wurden die Virtrinen mit Pokalen, Abzeichen, Ausstellungsstücken, Modellbau etc. neu ausgestattet und hergerichtet.
Durch die umfangreichen Vorarbeiten (abkleben, ausräumen, Spachtelarbeiten etc.) und mehrere Anstriche, hat die Reovierung insgesamt sechs Wochenenden in Anspruch genommen. Es war eine anstrengende und zeitaufwändige Angelegenheit, allerdings sind alle beteiligten Kameraden sehr stolz auf das Endergebnis. Die Arbeit hat sich gelohnt!
Im Rahmen der Renovierungsarbeiten wurde auch die Dusche wieder umgestaltet. Zuvor wurde die Dusche mehr als Abstellraum genutzt. Das Thema Hygiene und Dekontamination gewinnt immer weiter an Bedeutung, sodass auch wir hier bessere Möglichkeiten schaffen wollen. Die Dusche kann nun wieder als Dusche genutzt werden und es steht Einwegkleidung zur Verfügung.
Da wir innerhalb eines Jahres einige große Projekte ausgeführt haben, welche sich bisher gestaut hatten, hoffen wir jetzt wieder auf einem aktuellen Stand zu sein.
Bei allen beteiligten Kameraden bedanken wir uns für die Unterstützung!
21.04.2018: Fit for Fire Lauf 2018 & Grundausbildungsabschluss
Am Samstag, den 21. April stand der diesjährige Fit for Fire Lauf auf dem Dienstplan der Freiwilligen Feuerwehr Eidelstedt.
Wie bereits in den letzten Jahren, waren einige Kameradinnen und Kameraden bei der Veranstaltung dabei.
Die Strecke von ca. 5 Kilometer wurde dieses Jahr in Neugraben und bei strahlendem Sonnenschein absolviert.
Beim Fit for Fire Lauf geht es neben dem sportlichen Aspekt auch um den Zusammenhalt im Team, denn bei diesem Lauf gewinnt nicht die schnellste Gruppe!
Gewertet wird die Anzahl der teilnehmenden Wehrmitglieder in Relation zu der Gesamtanzahl an Mitgliedern der jeweiligen Einsatzabteilung.
Es sollen somit möglichst viele Kameradinnen und Kameraden an dieser Veranstaltung teilnehmen und als Team antreten.
Die Freiwillige Feuerwehr Eidelstedt hat dieses Jahr den neunten Platz belegt.
Neben persönlich verhinderten Kameradinnen und Kameraden, waren vier Kameraden durch die gleichzetig stattfindende Grundausbildung nicht anwesend.  
Die Eidelstedter Kameraden Leon D. und André J. haben am 21.04.2018 die Grundausbildung erfolgreich abgeschlossen, wozu wir an dieser Stelle noch einmal herzlich gratulieren möchten.
18.01.2018: Neues Fahrzeug für die Freiwillige Feuerwehr Eidelstedt
Am 12.01.2018 haben wir die letzte Fahrt mit unserem Löschfahrzeug 16/12 angetreten und dieses bei der Abteilung F03 (Technik und Logistik) abgegeben.
Nachdem bereits am 13.01.2018 einige Materialien vom alten Fahrzeug auf das neue Fahrzeug umgeladen wurden, fand am 18.01.2018 die offizielle Fahrzeugübergabe vom neuen HLF bei uns an der Wache statt.
Kameraden vom Stab 03 haben uns das neue Auto (HLF mit Scania Fahrgestellt und Magirus Aufbau) gebracht und zunächst den Maschinisten / Fahrern eine Einweisung in die Fahrzeugbedienung, Pumpenbedienung und sonstige Gerätschaften gegeben. Zusätzlich wurde die Beladung kontrolliert und erklärt.
Im Anschluss sind weitere Kameraden aus der Wehr hinzugekommen und haben sich das Auto und die Gerätschaften angesehen.
In den anschließenden zwei Wochen standen diverse Einweisungen, Schulungsfahrten und Übungen statt, sodass wir das Fahrzeug am 30.01.2018 als einsatzbereit in der Leitstelle melden konnten. Auch in den kommenden Wochen werden weitere Dienste mit dem neuen Auto stattfinden, sodass das neue Wissen vertieft und erweitert werden kann. Das Fahrzeug hat mehrere für uns neue Gerätschaften.
In unserer Fahrzeugübersicht wird das Auto detailliert beschrieben und anhand von Fotos vorgestellt.
11.11.2017: Bestandene Grundausbildung
Mitte August begann für einige Kameradinnen und Kameraden der Einsatzabteilung der zweite Teil der Grundausbildung. Nachdem die Kameraden in 2016 und Anfang 2017 den ersten Teil erfolgreich bestanden hatten, folgte nun der zweite Teil und somit die Abnahmeprüfung.
Die Grundausbildung wird in Hamburg auf Bereichsebene organisiert, somit haben die Feuerwehren aus dem Bereich Eimsbüttel gemeinsam an der Ausbildung teilgenommen. Die Ausbildung erfolgt durch Ausbilder aus den Einsatzabteilungen der Freiwilligen Feuerwehren aus dem Bereich Eimsbüttel.   
Hauptsächlich wurde in den Bereichen Brandschutz, technische Hilfeleistung und Erste Hilfe ausgebildet, jedoch gab es auch Sonderthemen, wie die Einsatznachsorge. Am 11.11.2017 stand dann für die Kameradinnen und Kameraden die Prüfung an der Feuerwehrakademie an.
Nach der theoretischen Prüfung über alle Bereiche der Grundausbildung erfolgten die praktischen Prüfungen in den unterschiedlichen Fachbereichen.   
Wir gratulieren unseren Kameradinnen und Kameraden Nadine F.,  Steffen K., Thomas K. und Levin M. zu der bestandenen Prüfung und wünschen alles Gute für die Zukunft bei uns in der Freiwilligen Feuerwehr Eidelstedt.
10.05. und 24.05.2017: Übungslage “Massendekontamination”
Am 10.05.2017 haben wir damit begonnen unsere Grundlagen im Bereich der Dekontamination in die Praxis umzusetzen. Wie bereits berichtet, haben wir am 26.04.2017 eine Einweisung in das Thema Dekontamination erhalten und uns das Dekontaminationsfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Pöseldorf angesehen. Die Freiwillige Feuerwehr Eidelstedt hat kein Dekontaminationsfahrzeug, sollte jedoch in der Lage sein trotzdem in diesem Bereich tätig zu sein.
Wenn z.B. durch einen Gefahrgutunfall oder eine absichtlich herbeigeführte Situation eine Gefahr durch gefährliche Verunreinigungen besteht, wird eine Dekontamination durchgeführt. Es werden die gefährlichen Verunreinigungen von Personen, Gegenständen oder ungeschützten Flächen entfernt. Um eine große Anzahl von Personen möglichst schnell zu dekontaminieren, kann eine Massendekontamination durchgeführt werden. Die Personen werden gezielt durch eine aufgebaute Dekontaminationsstrecke geführt. Durch Absperrband, Bauzäune etc. werden die Personen beispielsweise aus eine Gebäude direkt zu der Dekontaminationsstrecke geführt. Wenn kein Dekontaminationsfahrzeug zur Verfügung steht oder noch nicht einsatzbereit ist, kann mit Hilfe von zwei Löschfahrzeugen eine Massendekontaminationsstrecke aufgebaut und in Betrieb genommen werden. Durch Wasser lassen sich viele Verunreinigungen von den Personen entfernen. Mit Hilfe von Steckleiterteilen, Strahlrohren etc. kann eine Dusche zwischen den Löschfahrzeugen aufgebaut werden. Die Strahlrohre werden an den Leiterteilen befestigt. Die Leiterteile werden dann auf den Dächern der Löschfahrzeuge befestigt, sodass die Personen zwischen der Fahrzeugen durchlaufen und durch das Wasser dekontaminiert werden. Wir haben zwei Strahlrohre genutzt und zwei Halterungen aus Leitern gebaut. Es können auch mehrere Strahlrohre eingesetzt oder die Dekontaminationsstrecke durch weitere Fahrzeuge und Leitern ergänzt werden.
Bei unseren Diensten haben wir verschiedene Varianten ausprobiert. Das Ziel war jedem klar, jedoch gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, ein Strahlrohr an der Leiter zu befestigen. Durch die verschiedenen Varianten konnten wir jeweils Vorteile und Nachteile feststellen und weiter nachbessern. Wichtig ist es, dass sicher aber möglichst schnell eine Dekontaminationsstrecke zur Verfügung steht. Die aufgebaute Konstruktion muss aber auch gut befestigt sein, da durch den Wasserdruck im Schlauch sich nichts lösen oder stark verrutschen sollte. Der Sprühstrahl soll möglichst senkrecht von oben auf die Personen kommen und einen möglichst großen Bereich zwischen den Fahrzeugen abdecken.
Durch die theoretische Ausbildung im April und die praktische Ausbildung im Mai ist unser Wissen in dem Bereich der Dekontamination gestiegen und wir hatten viel Spaß bei der praktischen und nicht alltäglichen Feuerwehrausbildung. Da dieses Thema auch in Zukunft immer wieder eine entscheidende Rolle spielen wird, werden Wiederholungen in diesem Fachgebiet sicherlich mit zu den Ausbildungsdiensten gehören.
26.04.2017: Ausbildungsdienst “Dekontamination”
Am 26.04.2017 haben wir bei unserem Ausbildungsdienst Unterstützung von zwei Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Pöseldorf erhalten um das Thema Dekontamination in unserer Wehr zu vertiefen.
In der heutigen Zeit wird das Thema Dekontamination immer wichtiger. Bei einer Dekontamination werden gefährliche Stoffe (Kontaminationen) von Personen, Gegenständen oder ungeschützten Flächen entfernt.
Bereits bei einem normalen Brandeinsatz ist die Feuerwehr einer Kontamination durch gefährliche Stoffe ausgesetzt, denn Brandrauch enthält schädliche Gase. Auch wenn unsere Kameraden unter Atemschutz vorgehen, können gefährliche Stoffe in der Kleidung und den Ausrüstungsgenständen aufgenommen werden.
Es ist somit besonders wichtig den Umgang mit einer Kontamination zu trainieren und alle Kameraden zu sensibilisieren. Um die eigene Gesundheit und auch die Gesundheit von anderen nicht zu gefährden, sollte jeder Feuerwehrangehörige einige Regeln beachten, sodass beispielsweise das Duschen nach einem Brandeinsatz, Reinigung der Einsatzkleidung etc. schon von Anfang an bei der Feuerwehr gelehrt wird.
Neben dieser Kontamination im Brandeinsatz gibt es im Feuerwehrwesen einige weitere Kontaminationen. Einsatzkräfte können chemischen, biologischen, radioaktiven oder atomaren Gefahren ausgesetzt werden oder bekommen die Aufgabe die Bevölkerung zum Beispiel bei einem Gefahrgut- / Gefahrstoffeinsatz vor gefährlichen Stoffen zu schützen oder eine Ausbreitung durch Kontaminationsverschleppung zu verhindern.
Die Freiwillige Feuerwehr Pöseldorf hat ein Sonderfahrzeug, welches für die Dekontamination des eigenen Personals eingesetzt werden kann. Das sogenannte Dekon-P beinhaltet einige Materialien, da ein großflächiger Dekontaminationsplatz hiermit aufgebaut werden kann.
Hierzu gehören beispielsweise zwei Zelte, eine Zeltheizung (da sich Personen in dem Zelt umziehen), Duschen inkl. Durchlauferhitzer etc.
Da das Dekon-P im Einsatzfall ggf. auch von anderen Feuerwehren mit aufgebaut und betrieben wird, haben wir eine ausführliche Erörterung der Materialien und Aufbaumöglichkeiten erhalten.
Wir hatten außerdem die Möglichkeit Fragen zu stellen und die Geräte auszuprobieren.
Die andere Ausbildungsstation fand im Unterrichtsraum statt, wo unser Kamerad Manfred einige Beispiele zum Thema “Massendekontamination” gegeben und hierzu die Hintergrundinformationen vermittelt hat.
Eine Massendekontamination ist zum Beispiel erforderlich, wenn mehrere Personen mit einem chemischen Stoff in Verbindung gekommen sind, welcher eine Gefahr für die Personen darstellt.
Viele Stoffe können durch den Einsatz von Wasser vom Körper gespült werden, sodass die Feuerwehr eine Dekontaminationsstrecke aufbauen kann um die Personen zu dekontaminieren.
Zwischen zwei Fahrzeugen kann mit Hilfe von Leitern, Leinen, Schläuchen und Strahlrohren eine Art Dusche gebaut werden. Die kontaminierten Personen werden dann durch diese Dusche geleitet und ein Großteil des gefährlichen Stoffes wird entfernt.
Manfred hat Beispiele aus vergangenen Übungen und Einsätzen aufgezeigt und die Dekontamintionsmöglichkeiten erläutert. Die praktische Ausbildung im Bereich der Massendekontamination folgt bei den nächsten Übungsdiensten, sodass möglichst alle Kameraden in diesem Bereich die Grundlagen beherrschen und um zum Beispiel die FF Pöseldorf oder andere Wehren bei der Dekontamination unterstützen zu können.
Freiwillige Feuerwehr Eidelstedt - Furtweg 57 a - 22523 Hamburg - info@ff-eidelstedt.de
Im Notfall wählen Sie direkt die Notrufnummer 112
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