Freiwillige Feuerwehr Eidelstedt                                                       F1932
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01.02.2013: Drei weitere Atemschutzgeräteträger bei der FF Eidelstedt Seit dem 01.02.2013 hat die Freiwillige Feuerwehr Eidelstedt drei weitere Atemschutzgeräteträger. Drei unserer Kameraden haben den einwöchigen Lehrgang erfolgreich absolviert. In dem Lehrgang werden den Teilnehmern viele verschiedene Anforderungen gestellt um besonders die Ausdauer und sportliche Kondition der Feuerwehr- kameraden zu prüfen. Im Einsatzfall sind die Atemschutzgeräteträger sehr stark gefordert, da diese zum Beispiel zur Menschenrettung unter Atemschutz in brennende Gebäude vorgehen und dort Hindernisse überwinden müssen. Der Lehrgang lief wie folgt ab: Montag: Vormittags wurde über den Umgang mit der Atemschutzmaske und einem Filter theoretisch besprochen. In einigen Einsätzen wird ein Filter auf die Atemschutzmaske geschraubt, welcher bestimmte Gefahrenstoffe aus der Atemluft rausfiltert, sodass kein schwerer Atemschutz mit den Pressluftatemgeräten notwendig ist. Am Nachmittag wurde dann der praktische Umgang geübt, indem das richtige Anlegen der Maske und das aufschrauben des Filters zunächst erprobt wurde. Mit der Maske und dem Filter sind die Teilnehmer zum Beispiel auf dem Übungsgelände unter einer S-Bahn durchgekrochen und mehrfach ein Treppenhaus bis in das vierte Obergeschoss rauf und runter gejoggt. Dienstag: Dienstagvormittag wurde theoretisch über die Pressluftatemgeräte und den Umgang mit diesen gesprochen. Am Nachmittag erfolgte die praktische Ausbildung mit den Pressluftatemgeräten, indem die Lehrgangsteilnehmer mit den Geräten neben der S-Bahn, unter dem Bahnsteig und durch eine Kanalisation kriechen mussten um verschiedene Situationen und den Umgang mit besonderen Hindernissen kennenzulernen. Mittwoch: Besonders wichtig ist auch das Verhalten bei einem Atemschutznotfall zu trainieren, daher wurde am Mittwochvormittag zunächst theoretisch besprochen, wie sich die Atemschutzgeräteträger bei einem Atemschutznotfall zu verhalten haben. Um auch praktisch auf solch ein Ereignis vorbereitet zu sein wurde am Nachmittag das Thema Atemschutznotfalltraining in der Praxis angefangen zu üben und am Donnerstag fortgeführt. Donnerstag: Um die theoretischen Inhalte der vorherigen Tage abzufragen wurde eine Lernerfolgskontrolle geschrieben, in welcher die Teilnehmer ihr Wissen unter Beweis stellen konnten. Nach der Lernerfolgskontrolle wurde über die “Ampelphasen” beim Atemschutznotfalltraining gesprochen. In der ersten Phase geht es zum Beispiel darum, dass der verunglückte Atemschutzgeräteträger von einem Sicherheitstrupp unter Atemschutz gesucht werden muss und in den nächsten Phasen versorgt wird, indem ein Sicherheitspack mit wichtigen Geräten (zusätzliches Atemschutzgerät, Axt, Handscheinwerfer etc. zu dem Verunglückten gebracht wird um diesen z. B. über das Atemschutzgerät aus dem Sicherheitspack mit Atemluft zu versorgen falls das Gerät des Atemschutzgeräteträgers defekt ist. Auch ein Bergungstuch gehört mit zu dem Sicherheitspack, damit der Verunglückte schnell aus dem Gefahrenbereich befördert und vom Rettungsdienst untersucht werden kann. Am Nachmittag wurde so ein Atemschutznotfall in einer Übung dargestellt, sodass die Lehrgangsteilnehmer einen verunglückten Kameraden aus einem verrauchten Gebäude mittels der Sofortrettung retten mussten. Freitag: Am Freitag wurden die Lehrgangsteilnehmer in die Zimmerbrandanlage geschickt um dort zum Beispiel den Umgang mit dem Strahlrohr und den richtigen Löschtechniken zu üben. Nachmittags wurde die Atemschutzstrecke durchlaufen, welche von Atemschutzgeräteträgern auch nach dem Lehrgang jährlich durchlaufen werden muss um an verschiedenen Stationen die Leistungsfähigkeit der Teilnehmer zu prüfen. Zum Schluss haben die Teilnehmer ihre Urkunden erhalten und der Lehrgang war somit beendet. Wir gratulieren den Kameraden René H., Roy L. und Dennis H. zum erfolgreichen Abschluss des Lehrgangs und freuen uns auf die Unterstützung als Atemschutzgeräteträger bei unseren Einsätzen. Natürlich hoffen wir, dass das geübte Atemschutznotfalltraining nie zum Einsatz kommen muss.  
01.02.2013: Neuer Kleinbus des Fördervereins Am Freitag, den 01.02.2013 konnten wir den neuen Kleinbus des Fördervereins entgegennehmen. Mit großem Interesse haben sich Kameraden der Einsatzabteilung und der Jugendfeuerwehr an der Wache versammelt um das neue Fahrzeug zu sehen. Sowohl für die Jugendfeuerwehr als auch die Einsatzabteilung ist ein Kleinbus als Mannschaftstransporter sehr wichtig um an Veranstaltungen, Übungen, Ausfahrten, Ferienreisen etc. teilnehmen zu können und zuverlässig von einem zum anderen Ort gebracht zu werden.   Die ersten Bilder des neuen Fahrzeuges gibt es hier.
09.02.2013: Übung der Freiwilligen Feuerwehr Eidelstedt Am 09.02.2013 hat die Freiwillige Feuerwehr Eidelstedt eine große Übung durchgeführt. Es wurden verschieden Übungslagen in einem Abrisshaus dargestellt. Die Kameraden hatten viel Spaß bei der Übung und konnten das Fachwissen vertiefen und wieder in Erinnerung rufen um im Einsatzfall auf verschiedene Einsatzsituationen vorbereitet zu sein. Übungslagen waren zum Beispiel ein Dachstuhlbrand und ein Zimmerbrand, sodass gerade die Atemschutzgeräteträger bei den verschiedenen Lagen stark gefordert waren und flexibel auf die neuen Situationen reagieren mussten.   Eine ausführliche Beschreibung der Übung und Fotos von den verschieden Übungslagen gibt es in unserer Galerie.
24.04.2013: FF Eidelstedt zu Besuch bei der Elbtunnelfeuerwehr An unserem Ausbildungsdienst am Mittwoch, den 24.04.2013, haben wir uns bereits eine Stunde vor regulärem Dienstbeginn an der Wache getroffen, da geplant war den Dienst außerhalb unseres Geländes stattfinden zu lassen. Viele haben erst auf der Anfahrt mit unseren Fahrzeugen gemerkt, dass wir nicht die Feuerwache F-14 an der Mutterwache in Osdorf, sondern eine Außenstelle besuchen. Die Elbtunnelfeuerwehr wird zum Teil von Personal dieser Berufsfeuerwehr besetzt. Nachdem uns anhand von Skizzen erläutert wurde, wie der Elbtunnel aufgebaut ist und welche Sicherheitseinrichtungen geboten werden, haben wir mit der Rundführung durch die Gebäude begonnen. Wir haben uns unter anderem eine große Lüftungsanlage, die Fluchtwege in den Räumlichkeiten und viele weitere interessante Dinge angesehen. Ein Highlight für viele Kameraden war die folgende Besichtigung der Tunnelbetriebszentrale (TBZ). In der TBZ wird die gesamte Tunnelanlage überwacht. Aus der Zentrale werden Röhren gesperrt, Kameras überwacht, Alarmmeldungen gehen dort ein etc. Da wir großes Glück hatten und zwei der Tunnelröhren gesperrt waren, durften wir zusammen mit einem Fahrzeug der Elbtunnelfeuerwehr in die gesperrten Röhren einfahren und uns diese angucken, wobei wir aus den Fahrzeugen aussteigen konnten. Auch die Fluchtwege konnten wir besichtigen. Nachdem wir zurück an der Fahrzeughalle der Elbtunnelfeuerwehr Nord waren, wurden uns die Fahrzeuge vorgestellt und wir konnten Fragen stellen, welche noch offen waren. Den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Eidelstedt hat dieser Dienst sehr gut gefallen. Wir bedanken uns herzlich bei den Personen, die diesen Sonderdienst organisiert haben! Weitere Bilder zu dem Besuch in der Elbtunnelfeuerwehr finden Sie hier.
27.04.2013: 7. Fitnesslauf der Freiwilligen Feuerwehr Hamburg Am 27.04.2013 fand der 7. Fitnesslauf der Freiwilligen Feuerwehr Hamburg in Langenhorn statt. Der Lauf, welcher durch die Hanseatische Feuerwehrunfallkasse Nord (HFUK) gesponsert wird, findet jährlich statt und findet immer mehr Teilnehmer der Hamburg Freiwilligen Feuerwehren. Dieses Jahr haben 332 Läufer in 37 Teams teilgenommen und den knapp über 5 Kilometer langen Lauf erfolgreich absolviert. Die Wertung erfolgt nach Teilnehmern einer Wehr im Vergleich zu den Wehrmitgliedern, also wie viel Prozent der Wehrmitglieder den Lauf erfolgreich absolviert hat. Dieses Jahr haben wir mit 41,18 Prozent den 8. Platz belegt. Wir haben schon jetzt beschlossen auch am nächsten Jahr teilzunehmen und hoffen auf eine weiter wachsende Teilnehmerzahl in unserer Wehr.   Bilder zu dem Fitnesslauf gibt es in unserer Galerie.
16.03.2014: Trauer um Sebastian Stoll Unsere Gedanken sind bei unserem am 16.03.2014 verstorbenen Kameraden Sebastian Stoll. Sebastian war 21 Jahre alt und der Jugendfeuerwehrwart von der Jugendfeuerwehr Eidelstedt.t.
Mai 2014: Neues Wachlogo und Beklebung des Kleinbusses Innerhalb der letzten Jahre kam immer wieder das Thema “Wachlogo” auf den Tisch, da viele Kameraden gerne ein neueres und moderneres Logo wünschten. 2013 wurden wir aufgefordert Vorschläge zu machen. Wir bekamen Besuch, sodass unsere Vorschläge begutachtet und bewertet wurden. Auch technische Aspekte wie die Darstellbarkeit in verschiedenen Größen (auf den Fahrzeugen, als kleine Abzeichen, als Aufkleber etc.) und der Aufwand für die Reproduktion wurde bewertet. Es gab verschiedene Vorschläge und die Wehr hat sich auf einen Vorschlag geeinigt, welcher weiter bearbeitet werden sollte. Hinweise und Tipps aus der Wehr wurden während der Überarbeitung des Logos umgesetzt. Ein wichtiger Bestandteil unseres alten und auch neuen Logos ist unser Wachgebäude. Das Gebäude an der Ecke Elbgaustraße / Furtweg ist vielen Eidelstedtern bekannt und ist deshalb für den Wiedererkennungswert auch auf unserem Logo zu finden. Die Wehrnummer 1932 und unser Gründungsjahr 1887 wollten wir zusätzlich gerne auf dem Logo aufbringen, genau wie den roten Hahn, welcher für “Feuer” steht. Das neue Logo wurde auf allen unseren Einsatzfahrzeugen angebracht, sowie auf dem Kleinbus und Anhänger vom Förderverein. Der Bus und Anhänger wurden aber nicht nur mit dem neuen Logo versehen: Auf dem Anhänger wurden außerdem Reflexstreifen aufgeklebt und der eigentlich blaue Ford Transit, welcher als Mannschaftstransporter genutzt wird, wurde mit einer roten Folie beklebt. Damit der Bus nicht nur rot ist, sondern sofort als Feuerwehr wahrgenommen wird, wurde dieser mit Schriftzügen, Reflexstreifen etc. beklebt. Im neuen Design ist auf dem ersten Blick erkennbar, dass es sich um ein Fahrzeug handelt, welches zu unserer Feuerwehr gehört. Wir sind froh uns mit einem neuen Logo, sowie einem von außen “neuen” Bus präsentieren zu dürfen und danken allen Beteiligten für die Mithilfe, welche viel Zeit und Mühe in Anspruch genommen hat. Bilder zum Kleinbus mit Bildern vor und nach der Beklebung gibt es hier.  
24.09.2014: Neue Einsatzkleidung für die Atemschutzgeräteträger Am 24.09.2014 haben mehrere Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Eidelstedt neue Einsatzbekleidung erhalten. Zunächst wurde in Hamburg damit begonnen, die Atemschutzgeräteträger mit den neuen Anzügen auszustatten. In den folgenden Monaten und Jahren folgen weitere Auslieferungen der neuen Bekleidung, sodass auch die anderen Kameraden nach und nach hiermit ausgestattet werden. Bereits seit einigen Jahren hat sich die Feuerwehr Hamburg mit der Beschaffung von neuen Einsatzjacken und Einsatzhosen beschäftigt. Die Kameraden freuen sich nun sehr, dass nach den Trageversuchen, Vermessungen etc. die neuen Kleidungsstücke ausgeliefert wurden. Die Bekleidung ist auch bei der Berufsfeuerwehr Hamburg bereits im Einsatz, jedoch gibt es verschiedene Variationen, da die Kleidung nach den Tests etc. noch angepasst wurde.
28.09.2014: Tag der Retter bei Möbel Höffner in Eidelstedt Am 28.09.2014 war die Freiwillige Feuerwehr zusammen mit der Jugendfeuerwehr Eidelstedt bei dem Tag der Retter bei Möbel Höffner in Eidelstedt vertreten. Zusammen mit anderen Feuerwehren, dem technischen Hilfswerk und weiteren Hilfsorganisationen wurde die Arbeit der Retter vorgestellt. Neben Fahrzeugausstellungen und Angeboten für die Kinder, wie unser Spritzenhaus, der heiße Draht und verschiedenen anderen Aktivitäten, gab es Vorträge und Vorführungen durch die unterschiedlichen Hilfsorganisationen und Vereine. Am Samstag war die Freiwillige Feuerwehr Schnelsen bei der Veranstaltung vertreten. Den Sonntag haben wir zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr aus Stellingen übernommen. Wir haben am Sonntag mehrfach eine Fettexplosion vorgeführt und die Hintergründe hierzu erklärt. Für die Zuschauer war die Fettexplosion sehr beeindruckend und auch die restlichen Angebote und Attraktionen wurden sehr gut angenommen. Foto: M. Freyer
10.04.2016: Dritter Platz beim Fit for Fire Lauf Am Sonntag, den 10.04.2016 fand im Naturschutzgebiet Höltigbaum in Hamburg Rahlstedt der zehnte Fit for Fire Lauf der Hamburger Feuerwehren statt. Teilgenommen an dem etwa fünf Kilometer langen Lauf haben 44 Hamburger Freiwillige Feuerwehren, sowie der 41. Grundausbildungslehrgang des Bereiches Eimsbüttel. Eine Zeitnahme, bzw. Zeitwertung findet beim Fit for Fire Lauf nicht statt. Die Wehr, welche die meisten Läufer im Verhältnis zur gesamten Einsatzabteilung ins Ziel bringt, wird als die fitteste Wehr gewertet. Von der Freiwilligen Feuerwehr Eidelstedt haben 24 Kameradinnen und Kameraden an dem Lauf teilgenommen, worauf wir sehr stolz sind. Innerhalb der letzten Jahre ist unsere Teilnehmerzahl stätig gestiegen und im Jahr 2016 haben wir zum ersten Mal einen Platz auf dem Podest erreicht. Den ersten Platz belegte die Freiwillige Feuerwehr Osdorf, den zweiten Platz die Freiwillige Feuerwehr Winterhude und trotz spontaner Absagen, haben wir, die FF Eidelstedt, den dritten Platz belegt. Wir hatten, wie auch in den letzten Jahren, viel Spaß bei dem Lauf und sind stolz neben den Finisher T-Shirts und der Urkunde auch zum ersten Mal einen Pokal mit nach Hause zu nehmen. Auch einen 100 Euro Gutschein für sportliche Zwecke (gesponsert durch die Hanseatische Feuerwehr-Unfallkasse Nord) haben wir gewonnen.
23.04.2016: Erfolgreiche Lernerfolgskontrolle der Grundausbildung Am 23.04.2016 hat die Kameradin Nadine F., sowie unsere beiden Kameraden Steffen K. und Thomas K. erfolgreich die Lernerfolgskontrolle zur Grundausbildung (Truppmannausbildung) absolviert. Im Vorwege fanden seit dem 12.01.2016 an Dienstagabenden und an Samstagen Ausbildungsdienste in den Bereichen Technische Hilfeleistung, Brandschutz und Erste Hilfe auf dem Dienstplan. Die Truppmannausbildung erfolgt auf Bereichsebene mit den anderen Freiwilligen Feuerwehren aus dem Bereich Eimsbüttel. Am 23.04.2016 konnten die Kameradinnen und Kameraden ihr Wissen in den drei Fachgebieten in der Theorie und Praxis unter Beweis stellen. Wir gratulieren herzlich zu der bestandenen Lernerfolgskontrolle und wünschen für die weitere Ausbildung im Herbst 2017 alles Gute!
Oktober 2016: Neue Tore für unsere “Halle 2” Ende Oktober haben wir drei neue Tore für unsere “Halle 2” erhalten. In der Halle sind die Stellplätze von unserem Löschfahrzeug KatS, dem Gerätewagen Rüst und von unserem Mannschaftstransporter (Ford Transit) inkl. Anhänger. In der Halle 1 ist das andere Löschfahrzeug, das LF 16/12, untergebracht. Da das LF 16/12 im Standardeinsatzbetrieb unser zuerst ausrückendes Fahrzeug ist, wird diese Halle als “Halle 1” bezeichnet. Die Halle 1 wurde in den Jahren 2005/2006 gebaut und somit ist dort bereits ein Tor mit einem Elektromotor vorhanden. In der Halle 2 waren bis Oktober noch zwei ältere Tore vorhanden, welche von Hand geöffnet werden mussten. Die beiden großen Tore und das kleinere Tor für den Ford Transit und Anhänger sind nun auch mit einem Elektromotor ausgestattet und somit einfacher zu öffnen und zu schließen. Außerdem waren die alten Tore vom LF 20 KatS und dem GW-Rüst 1 in hellem grau und ohne Fenster. Bei dem Busstellplatz war nur eine kleine Fenstersektion vorhanden. Die neuen Tore bestehen nun, wie auch das Tor in der Halle 1, aus mehreren Fenstern, sodass mehr Licht in die Halle kommt und vom Furtweg aus nun alle Fahrzeuge trotz geschlossenen Toren bestaunt werden können. Wir sind froh, dass alle Tore nun in einem ähnlichen Design und mit einem Elektromotor ausgestattet sind.
Foto oben: Neue Tore Halle 2 Foto unten: Vorhandenes Tor Halle 1
11.12.2016: Tannenbaumverkauf 2016 Wie bereits seit einigen Jahren, fand auch in diesem Jahr am dritten Advent unser Tannenbaumverkauf an der Feuerwache statt. Von 10 bis 16 Uhr hatten unsere Gäste die Möglichkeit einen schönen Tannenbaum auszusuchen und nebenbei das umfangreiche Rahmenprogramm von der Feuerwehr zu genießen. Neben der traditionellen Erbsensuppe mit oder ohne Bockwurst und dem Glühwein, sowie Kakao, wurde auf dem Hof Schmalzgebäck und Pommes in unserer Holzhütte verkauft. In der Halle konnten die Gäste sich aufwärmen und nebenbei das umfangreiche Kuchenbuffet beim einem leckeren Kaffee genießen. Auch der Stockbrotstand am Lagerfeuer lud zum Aufwärmen ein, denn das Wetter hat sich nicht immer von der besten Seite gezeigt. Für die kleinen Gäste gab es eine Hüpfburg, sowie einen Stand zum Dosenwerfen mit tollen Gewinnen (gesponsert durch Unternehmen aus Eidelstedt, Hamburg und Umgebung. Vielen Dank!). Auch unser Obststand, die Fahrzeugausstellung und der Stand vom Hamburger Feuerwehrshop waren gut besucht. Wir sind stolz darauf, dass unser Tannenbaumverkauf in den letzten Jahren immer weiter gewachsen ist und bei vielen Eidelstedtern, sowie Mitbürgern aus der Umgebung, großes Interesse erweckt hat. Natürlich wird auch in 2017 wieder der Tannenbaumverkauf am dritten Advent stattfinden. Wir würden uns freuen, zahlreiche Gäste am 17.12.2017 zum Tannenbaumverkauf mit unserem umfangreichen Rahmenprogramm begrüßen zu dürfen. 
31.12.2016: Sylvesterabend an der Wache Am 31.12.2016 haben wir uns mit einigen Kameraden um 18 Uhr an der Wache getroffen. In den Sylvesternächten ist in der Regel mit einem erhöhten Einsatzaufkommen zu rechnen. Damit die Kameraden nicht von Zuhause des Öfteren an die Wache müssen und um schneller ausrücken zu können, haben wir uns auch in diesem Jahr an der Wache getroffen und die Einsatzbereitschaft sichergestellt. Für unser Buffet hat jeder etwas mitgebracht, somit war für das leibliche Wohl gesorgt. Durch Gesellschaftsspiele etc. konnte die Zeit an der Wache gemeinsam unter den Kameraden verbracht werden. Zwischendurch konnten auch zwei unserer Nachbarwehren besucht werden.
07.02.2017: Mobile Atemschutzstrecke Einmal im Jahr müssen alle Atemschutzgeräteträger in die Mobile Atemschutzstrecke (MOBAS) um die Leistungsfähigkeit unter Atemschutz zu überprüfen. In der Atemschutzübungsstrecke werden von Atemschutzgeräteträgern in Schutzausrüstung zum Beispiel Gewichte gezogen, es wird gelaufen, auf einem Ergometer Fahrrad gefahren und eine Endlosleiter bestiegen. Neben diesen sportlichen Aufgaben gehört auch eine Orientierungsstrecke mit zu den Aufgaben. Die enge und beheizte Orientierungsstrecke über 43 Meter Länge und drei Ebenen wird verdunkelt und vernebelt um einen Atemschutzeinsatz zu simulieren. Die Atemschutzgeräteträger müssen nun unter diesen Bedingungen durch die Orientierungsstrecke und die einzelnen Gitterkäfige mit Hindernissen kommen. Hierbei ist es wie im realen Atemschutzeinsatz wichtig, die Atmung zu kontrollieren, da nur begrenzte Atemluft durch die Atemschutzgeräte zur Verfügung steht. Auch die psychische Belastung wird durch Soundeinspielungen wie Schreie etc., sowie die Enge und Dunkelheit getestet. Dieses Jahr war die Freiwillige Feuerwehr Eidelstedt in der neuen MOBAS der Feuerwehr Hamburg, welche erst Ende 2016 in Dienst gestellt wurde. Die mobile Atemschutzstrecke ist ein LKW mit Kofferanhänger (Mercedes Benz Actros 2536 L/NR 6X2) mit einem Kofferaufbau der Firma KFB Jessen und dem Innenausbau durch die Firma Dräger. Das Fahrzeuggespann hat eine Gesamtlänge von 18,70 Metern.
24.02.2017: Unterstützung für die Atemschutzgeräteträger Seit dem 24.02.2017 haben unsere Atemschutzgeräteträger Unterstützung durch einen weiteren Kameraden erhalten. Sven P. hat im Herbst 2016 die Grundausbildung der Feuerwehr Hamburg abgeschlossen und im Februar seinen Atemschutzlehrgang an der Feuerwehrakademie erfolgreich absolviert. In dem Lehrgang wurden die Teilnehmer an die physischen und psychischen Grenzen herangeführt, sodass die Kameraden im Atemschutzeinsatz eingesetzt werden können. Neben der theoretischen Ausbildung zu beispielsweise den Themen Atemschutz, Atemschutzgeräte und Atemschutznotfalltraining, wurde in dem einwöchigen Lehrgang besonders die körperliche Belastbarkeit getestet. Zum Beispiel wurden sportliche Übungen (Laufen, Treppensteigen mit Gewichten wie z. B. Schaummittelbehältern) mit der Atemschutzmaske und einem Kombinationsfilter (umgebungsluftabhängiger Atemschutz) und mit einem Pressluftatemschutzgerät (umgebungsluftunabhängiger Atemschutz) durchgeführt. Auch Atemschutznotfalltraining, die Atemschutzstrecke und weitere praktischen Aufgaben gehörten mit zu den Ausbildungsinhalten.
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26.04.2017: Ausbildungsdienst “Dekontamination” Am 26.04.2017 haben wir bei unserem Ausbildungsdienst Unterstützung von zwei Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Pöseldorf erhalten um das Thema Dekontamination in unserer Wehr zu vertiefen. In der heutigen Zeit wird das Thema Dekontamination immer wichtiger. Bei einer Dekontamination werden gefährliche Stoffe (Kontaminationen) von Personen, Gegenständen oder ungeschützten Flächen entfernt. Bereits bei einem normalen Brandeinsatz ist die Feuerwehr einer Kontamination durch gefährliche Stoffe ausgesetzt, denn Brandrauch enthält schädliche Gase. Auch wenn unsere Kameraden unter Atemschutz vorgehen, können gefährliche Stoffe in der Kleidung und den Ausrüstungsgenständen aufgenommen werden. Es ist somit besonders wichtig den Umgang mit einer Kontamination zu trainieren und alle Kameraden zu sensibilisieren. Um die eigene Gesundheit und auch die Gesundheit von anderen nicht zu gefährden, sollte jeder Feuerwehrangehörige einige Regeln beachten, sodass beispielsweise das Duschen nach einem Brandeinsatz, Reinigung der Einsatzkleidung etc. schon von Anfang an bei der Feuerwehr gelehrt wird. Neben dieser Kontamination im Brandeinsatz gibt es im Feuerwehrwesen einige weitere Kontaminationen. Einsatzkräfte können chemischen, biologischen, radioaktiven oder atomaren Gefahren ausgesetzt werden oder bekommen die Aufgabe die Bevölkerung zum Beispiel bei einem Gefahrgut- / Gefahrstoffeinsatz vor gefährlichen Stoffen zu schützen oder eine Ausbreitung durch Kontaminationsverschleppung zu verhindern. Die Freiwillige Feuerwehr Pöseldorf hat  ein Sonderfahrzeug, welches für die Dekontamination des eigenen Personals eingesetzt werden kann. Das sogenannte Dekon-P beinhaltet einige Materialien, da ein großflächiger Dekontaminationsplatz hiermit aufgebaut werden kann. Hierzu gehören beispielsweise zwei Zelte, eine Zeltheizung (da sich Personen in dem Zelt umziehen), Duschen inkl. Durchlauferhitzer etc. Da das Dekon-P im Einsatzfall ggf. auch von anderen Feuerwehren mit aufgebaut und betrieben wird, haben wir eine ausführliche Erörterung der Materialien und Aufbaumöglichkeiten erhalten. Wir hatten außerdem die Möglichkeit Fragen zu stellen und die Geräte auszuprobieren. Die andere Ausbildungsstation fand im Unterrichtsraum statt, wo unser Kamerad Manfred einige Beispiele zum Thema “Massendekontamination” gegeben und hierzu die Hintergrundinformationen vermittelt hat. Eine Massendekontamination ist zum Beispiel erforderlich, wenn mehrere Personen mit einem chemischen Stoff in Verbindung gekommen sind, welcher eine Gefahr für die Personen darstellt. Viele Stoffe können durch den Einsatz von Wasser vom Körper gespült werden, sodass die Feuerwehr eine Dekontaminationsstrecke aufbauen kann um die Personen zu dekontaminieren. Zwischen zwei Fahrzeugen kann mit Hilfe von Leitern, Leinen, Schläuchen und Strahlrohren eine Art Dusche gebaut werden. Die kontaminierten Personen werden dann durch diese Dusche geleitet und ein Großteil des gefährlichen Stoffes wird entfernt. Manfred hat Beispiele aus vergangenen Übungen und Einsätzen aufgezeigt und die Dekontamintionsmöglichkeiten erläutert. Die praktische Ausbildung im Bereich der Massendekontamination folgt bei den nächsten Übungsdiensten, sodass möglichst alle Kameraden in diesem Bereich die Grundlagen beherrschen und um zum Beispiel die FF Pöseldorf oder andere Wehren bei der Dekontamination unterstützen zu können.
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10.05. und 24.05.2017: Übungslage “Massendekontamination” Am 10.05.2017 haben wir damit begonnen unsere Grundlagen im Bereich der Dekontamination in die Praxis umzusetzen. Wie bereits berichtet, haben wir am 26.04.2017 eine Einweisung in das Thema Dekontamination erhalten und uns das Dekontaminationsfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Pöseldorf angesehen. Die Freiwillige Feuerwehr Eidelstedt hat kein Dekontaminationsfahrzeug, sollte jedoch in der Lage sein trotzdem in diesem Bereich tätig zu sein. Wenn z.B. durch einen Gefahrgutunfall oder eine absichtlich herbeigeführte Situation eine Gefahr durch gefährliche Verunreinigungen besteht, wird eine Dekontamination durchgeführt. Es werden die gefährlichen Verunreinigungen von Personen, Gegenständen oder ungeschützten Flächen entfernt. Um eine große Anzahl von Personen möglichst schnell zu dekontaminieren, kann eine Massendekontamination durchgeführt werden. Die Personen werden gezielt durch eine aufgebaute Dekontaminationsstrecke geführt. Durch Absperrband, Bauzäune etc. werden die Personen beispielsweise aus eine Gebäude direkt zu der Dekontaminationsstrecke geführt. Wenn kein Dekontaminationsfahrzeug zur Verfügung steht oder noch nicht einsatzbereit ist, kann mit Hilfe von zwei Löschfahrzeugen eine Massendekontaminationsstrecke aufgebaut und in Betrieb genommen werden. Durch Wasser lassen sich viele Verunreinigungen von den Personen entfernen. Mit Hilfe von Steckleiterteilen, Strahlrohren etc. kann eine Dusche zwischen den Löschfahrzeugen aufgebaut werden. Die Strahlrohre werden an den Leiterteilen befestigt. Die Leiterteile werden dann auf den Dächer der Löschfahrzeuge befestigt, sodass die Personen zwischen der Fahrzeugen durchlaufen und durch das Wasser dekontaminiert werden. Wir haben zwei Strahlrohre genutzt und zwei Halterungen aus Leitern gebaut. Es können auch mehrere Strahlrohre eingesetzt oder die Dekontaminationsstrecke durch weitere Fahrzeuge und Leitern ergänzt werden. Bei unseren Diensten haben wir verschiedene Varianten ausprobiert. Das Ziel war jedem klar, jedoch gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, ein Strahlrohr an der Leiter zu befestigen. Durch die verschiedenen Varianten konnten wir jeweils Vorteile und Nachteile feststellen und weiter nachbessern. Wichtig ist es, dass sicher aber möglichst schnell eine Dekontaminationsstrecke zur Verfügung steht. Die aufgebaute Konstruktion muss aber auch gut befestigt sein, da durch den Wasserdruck im Schlauch sich nichts lösen oder stark verrutschen sollte. Der Sprühstrahl soll möglichst senkrecht von oben auf die Personen kommen und einen möglichst großen Bereich zwischen den Fahrzeugen abdecken. Durch die theoretische Ausbildung im April und die praktische Ausbildung im Mai ist unser Wissen in dem Bereich der Dekontamination gestiegen und wir hatten viel Spaß bei der praktischen und nicht alltäglichen Feuerwehrausbildung. Da dieses Thema auch in Zukunft immer wieder eine entscheidende Rolle spielen wird, werden Wiederholungen in diesem Fachgebiet sicherlich mit zu den Ausbildungsdiensten gehören.
Freiwillige Feuerwehr Eidelstedt  (F1932)
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28.09.2014: Tag der Retter bei Möbel Höffner in Eidelstedt Am 28.09.2014 war die Freiwillige Feuerwehr zusammen mit der Jugendfeuerwehr Eidelstedt bei dem Tag der Retter bei Möbel Höffner in Eidelstedt vertreten. Zusammen mit anderen Feuerwehren, dem technischen Hilfswerk und weiteren Hilfsorganisationen wurde die Arbeit der Retter vorgestellt. Neben Fahrzeugausstellungen und Angeboten für die Kinder, wie unser Spritzenhaus, der heiße Draht und verschiedenen anderen Aktivitäten, gab es Vorträge und Vorführungen durch die unterschiedlichen Hilfsorganisationen und Vereine. Am Samstag war die Freiwillige Feuerwehr Schnelsen bei der Veranstaltung vertreten. Den Sonntag haben wir zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr aus Stellingen übernommen. Wir haben am Sonntag mehrfach eine Fettexplosion vorgeführt und die Hintergründe hierzu erklärt. Für die Zuschauer war die Fettexplosion sehr beeindruckend und auch die restlichen Angebote und Attraktionen wurden sehr gut angenommen. Foto: M. Freyer
24.09.2014: Neue Einsatzkleidung für die Atemschutzgeräteträger Am 24.09.2014 haben mehrere Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Eidelstedt neue Einsatzbekleidung erhalten. Zunächst wurde in Hamburg damit begonnen, die Atemschutzgeräteträger mit den neuen Anzügen auszustatten. In den folgenden Monaten und Jahren folgen weitere Auslieferungen der neuen Bekleidung, sodass auch die anderen Kameraden nach und nach hiermit ausgestattet werden. Bereits seit einigen Jahren hat sich die Feuerwehr Hamburg mit der Beschaffung von neuen Einsatzjacken und Einsatzhosen beschäftigt. Die Kameraden freuen sich nun sehr, dass nach den Trageversuchen, Vermessungen etc. die neuen Kleidungsstücke ausgeliefert wurden. Die Bekleidung ist auch bei der Berufsfeuerwehr Hamburg bereits im Einsatz, jedoch gibt es verschiedene Variationen, da die Kleidung nach den Tests etc. noch angepasst wurde.
Mai 2014: Neues Wachlogo und Beklebung des Kleinbusses Innerhalb der letzten Jahre kam immer wieder das Thema “Wachlogo” auf den Tisch, da viele Kameraden gerne ein neueres und moderneres Logo wünschten. 2013 wurden wir aufgefordert Vorschläge zu machen. Wir bekamen Besuch, sodass unsere Vorschläge begutachtet und bewertet wurden. Auch technische Aspekte wie die Darstellbarkeit in verschiedenen Größen (auf den Fahrzeugen, als kleine Abzeichen, als Aufkleber etc.) und der Aufwand für die Reproduktion wurde bewertet. Es gab verschiedene Vorschläge und die Wehr hat sich auf einen Vorschlag geeinigt, welcher weiter bearbeitet werden sollte. Hinweise und Tipps aus der Wehr wurden während der Überarbeitung des Logos umgesetzt. Ein wichtiger Bestandteil unseres alten und auch neuen Logos ist unser Wachgebäude. Das Gebäude an der Ecke Elbgaustraße / Furtweg ist vielen Eidelstedtern bekannt und ist deshalb für den Wiedererkennungswert auch auf unserem Logo zu finden. Die Wehrnummer 1932 und unser Gründungsjahr 1887 wollten wir zusätzlich gerne auf dem Logo aufbringen, genau wie den roten Hahn, welcher für “Feuer” steht. Das neue Logo wurde auf allen unseren Einsatzfahrzeugen angebracht, sowie auf dem Kleinbus und Anhänger vom Förderverein. Der Bus und Anhänger wurden aber nicht nur mit dem neuen Logo versehen: Auf dem Anhänger wurden außerdem Reflexstreifen aufgeklebt und der eigentlich blaue Ford Transit, welcher als Mannschaftstransporter genutzt wird, wurde mit einer roten Folie beklebt. Damit der Bus nicht nur rot ist, sondern sofort als Feuerwehr wahrgenommen wird, wurde dieser mit Schriftzügen, Reflexstreifen etc. beklebt. Im neuen Design ist auf dem ersten Blick erkennbar, dass es sich um ein Fahrzeug handelt, welches zu unserer Feuerwehr gehört. Wir sind froh uns mit einem neuen Logo, sowie einem von außen “neuen” Bus präsentieren zu dürfen und danken allen Beteiligten für die Mithilfe, welche viel Zeit und Mühe in Anspruch genommen hat. Bilder zum Kleinbus mit Bildern vor und nach der Beklebung gibt es hier. 27.04.2013: 7. Fitnesslauf der Freiwilligen Feuerwehr Hamburg Am 27.04.2013 fand der 7. Fitnesslauf der Freiwilligen Feuerwehr Hamburg in Langenhorn statt. Der Lauf, welcher durch die Hanseatische Feuerwehrunfallkasse Nord (HFUK) gesponsert wird, findet jährlich statt und findet immer mehr Teilnehmer der Hamburg Freiwilligen Feuerwehren. Dieses Jahr haben 332 Läufer in 37 Teams teilgenommen und den knapp über 5 Kilometer langen Lauf erfolgreich absolviert. Die Wertung erfolgt nach Teilnehmern einer Wehr im Vergleich zu den Wehrmitgliedern, also wie viel Prozent der Wehrmitglieder den Lauf erfolgreich absolviert hat. Dieses Jahr haben wir mit 41,18 Prozent den 8. Platz belegt. Wir haben schon jetzt beschlossen auch am nächsten Jahr teilzunehmen und hoffen auf eine weiter wachsende Teilnehmerzahl in unserer Wehr.   Bilder zu dem Fitnesslauf gibt es in unserer Galerie.   24.04.2013: FF Eidelstedt zu Besuch bei der Elbtunnelfeuerwehr An unserem Ausbildungsdienst am Mittwoch, den 24.04.2013, haben wir uns bereits eine Stunde vor regulärem Dienstbeginn an der Wache getroffen, da geplant war den Dienst außerhalb unseres Geländes stattfinden zu lassen. Viele haben erst auf der Anfahrt mit unseren Fahrzeugen gemerkt, dass wir nicht die Feuerwache F-14 an der Mutterwache in Osdorf, sondern eine Außenstelle besuchen. Die Elbtunnelfeuerwehr wird zum Teil von Personal dieser Berufsfeuerwehr besetzt. Nachdem uns anhand von Skizzen erläutert wurde, wie der Elbtunnel aufgebaut ist und welche Sicherheitseinrichtungen geboten werden, haben wir mit der Rundführung durch die Gebäude begonnen. Wir haben uns unter anderem eine große Lüftungsanlage, die Fluchtwege in den Räumlichkeiten und viele weitere interessante Dinge angesehen. Ein Highlight für viele Kameraden war die folgende Besichtigung der Tunnelbetriebszentrale (TBZ). In der TBZ wird die gesamte Tunnelanlage überwacht. Aus der Zentrale werden Röhren gesperrt, Kameras überwacht, Alarmmeldungen gehen dort ein etc. Da wir großes Glück hatten und zwei der Tunnelröhren gesperrt waren, durften wir zusammen mit einem Fahrzeug der Elbtunnelfeuerwehr in die gesperrten Röhren einfahren und uns diese angucken, wobei wir aus den Fahrzeugen aussteigen konnten. Auch die Fluchtwege konnten wir besichtigen. Nachdem wir zurück an der Fahrzeughalle der Elbtunnelfeuerwehr Nord waren, wurden uns die Fahrzeuge vorgestellt und wir konnten Fragen stellen, welche noch offen waren. Den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Eidelstedt hat dieser Dienst sehr gut gefallen. Wir bedanken uns herzlich bei den Personen, die diesen Sonderdienst organisiert haben! Weitere Bilder zu dem Besuch in der Elbtunnelfeuerwehr finden Sie hier. 09.02.2013: Übung der Freiwilligen Feuerwehr Eidelstedt Am 09.02.2013 hat die Freiwillige Feuerwehr Eidelstedt eine große Übung durchgeführt. Es wurden verschieden Übungslagen in einem Abrisshaus dargestellt. Die Kameraden hatten viel Spaß bei der Übung und konnten das Fachwissen vertiefen und wieder in Erinnerung rufen um im Einsatzfall auf verschiedene Einsatzsituationen vorbereitet zu sein. Übungslagen waren zum Beispiel ein Dachstuhlbrand und ein Zimmerbrand, sodass gerade die Atemschutzgeräteträger bei den verschiedenen Lagen stark gefordert waren und flexibel auf die neuen Situationen reagieren mussten.   Eine ausführliche Beschreibung der Übung und Fotos von den verschieden Übungslagen gibt es in unserer Galerie. 01.02.2013: Neuer Kleinbus des Fördervereins Am Freitag, den 01.02.2013 konnten wir den neuen Kleinbus des Fördervereins entgegennehmen. Mit großem Interesse haben sich Kameraden der Einsatzabteilung und der Jugendfeuerwehr an der Wache versammelt um das neue Fahrzeug zu sehen. Sowohl für die Jugendfeuerwehr als auch die Einsatzabteilung ist ein Kleinbus als Mannschaftstransporter sehr wichtig um an Veranstaltungen, Übungen, Ausfahrten, Ferienreisen etc. teilnehmen zu können und zuverlässig von einem zum anderen Ort gebracht zu werden.   Die ersten Bilder des neuen Fahrzeuges gibt es hier. 01.02.2013: Drei weitere Atemschutzgeräteträger bei der FF Eidelstedt Seit dem 01.02.2013 hat die Freiwillige Feuerwehr Eidelstedt drei weitere Atemschutzgeräteträger. Drei unserer Kameraden haben den einwöchigen Lehrgang erfolgreich absolviert. In dem Lehrgang werden den Teilnehmern viele verschiedene Anforderungen gestellt um besonders die Ausdauer und sportliche Kondition der Feuerwehr- kameraden zu prüfen. Im Einsatzfall sind die Atemschutzgeräteträger sehr stark gefordert, da diese zum Beispiel zur Menschenrettung unter Atemschutz in brennende Gebäude vorgehen und dort Hindernisse überwinden müssen. Der Lehrgang lief wie folgt ab: Montag: Vormittags wurde über den Umgang mit der Atemschutzmaske und einem Filter theoretisch besprochen. In einigen Einsätzen wird ein Filter auf die Atemschutzmaske geschraubt, welcher bestimmte Gefahrenstoffe aus der Atemluft rausfiltert, sodass kein schwerer Atemschutz mit den Pressluftatemgeräten notwendig ist. Am Nachmittag wurde dann der praktische Umgang geübt, indem das richtige Anlegen der Maske und das aufschrauben des Filters zunächst erprobt wurde. Mit der Maske und dem Filter sind die Teilnehmer zum Beispiel auf dem Übungsgelände unter einer S-Bahn durchgekrochen und mehrfach ein Treppenhaus bis in das vierte Obergeschoss rauf und runter gejoggt. Dienstag: Dienstagvormittag wurde theoretisch über die Pressluftatemgeräte und den Umgang mit diesen gesprochen. Am Nachmittag erfolgte die praktische Ausbildung mit den Pressluftatemgeräten, indem die Lehrgangsteilnehmer mit den Geräten neben der S- Bahn, unter dem Bahnsteig und durch eine Kanalisation kriechen mussten um verschiedene Situationen und den Umgang mit besonderen Hindernissen kennenzulernen. Mittwoch: Besonders wichtig ist auch das Verhalten bei einem Atemschutznotfall zu trainieren, daher wurde am Mittwochvormittag zunächst theoretisch besprochen, wie sich die Atemschutzgeräteträger bei einem Atemschutznotfall zu verhalten haben. Um auch praktisch auf solch ein Ereignis vorbereitet zu sein wurde am Nachmittag das Thema Atemschutznotfalltraining in der Praxis angefangen zu üben und am Donnerstag fortgeführt. Donnerstag: Um die theoretischen Inhalte der vorherigen Tage abzufragen wurde eine Lernerfolgskontrolle geschrieben, in welcher die Teilnehmer ihr Wissen unter Beweis stellen konnten. Nach der Lernerfolgskontrolle wurde über die “Ampelphasen” beim Atemschutznotfalltraining gesprochen. In der ersten Phase geht es zum Beispiel darum, dass der verunglückte Atemschutzgeräteträger von einem Sicherheitstrupp unter Atemschutz gesucht werden muss und in den nächsten Phasen versorgt wird, indem ein Sicherheitspack mit wichtigen Geräten (zusätzliches Atemschutzgerät, Axt, Handscheinwerfer etc. zu dem Verunglückten gebracht wird um diesen z. B. über das Atemschutzgerät aus dem Sicherheitspack mit Atemluft zu versorgen falls das Gerät des Atemschutzgeräteträgers defekt ist. Auch ein Bergungstuch gehört mit zu dem Sicherheitspack, damit der Verunglückte schnell aus dem Gefahrenbereich befördert und vom Rettungsdienst untersucht werden kann. Am Nachmittag wurde so ein Atemschutznotfall in einer Übung dargestellt, sodass die Lehrgangsteilnehmer einen verunglückten Kameraden aus einem verrauchten Gebäude mittels der Sofortrettung retten mussten. Freitag: Am Freitag wurden die Lehrgangsteilnehmer in die Zimmerbrandanlage geschickt um dort zum Beispiel den Umgang mit dem Strahlrohr und den richtigen Löschtechniken zu üben. Nachmittags wurde die Atemschutzstrecke durchlaufen, welche von Atemschutzgeräteträgern auch nach dem Lehrgang jährlich durchlaufen werden muss um an verschiedenen Stationen die Leistungsfähigkeit der Teilnehmer zu prüfen. Zum Schluss haben die Teilnehmer ihre Urkunden erhalten und der Lehrgang war somit beendet. Wir gratulieren den Kameraden René H., Roy L. und Dennis H. zum erfolgreichen Abschluss des Lehrgangs und freuen uns auf die Unterstützung als Atemschutzgeräteträger bei unseren Einsätzen. Natürlich hoffen wir, dass das geübte Atemschutznotfalltraining nie zum Einsatz kommen muss.
16.03.2014: Trauer um Sebastian Stoll Unsere Gedanken sind bei unserem am 16.03.2014 verstorbenen Kameraden Sebastian Stoll. Sebastian war 21 Jahre alt und der Jugendfeuerwehrwart von der Jugendfeuerwehr Eidelstedt.t.
10.04.2016: Dritter Platz beim Fit for Fire Lauf Am Sonntag, den 10.04.2016 fand im Naturschutzgebiet Höltigbaum in Hamburg Rahlstedt der zehnte Fit for Fire Lauf der Hamburger Feuerwehren statt. Teilgenommen an dem etwa fünf Kilometer langen Lauf haben 44 Hamburger Freiwillige Feuerwehren, sowie der 41. Grundausbildungslehrgang des Bereiches Eimsbüttel. Eine Zeitnahme, bzw. Zeitwertung findet beim Fit for Fire Lauf nicht statt. Die Wehr, welche die meisten Läufer im Verhältnis zur gesamten Einsatzabteilung ins Ziel bringt, wird als die fitteste Wehr gewertet. Von der Freiwilligen Feuerwehr Eidelstedt haben 24 Kameradinnen und Kameraden an dem Lauf teilgenommen, worauf wir sehr stolz sind. Innerhalb der letzten Jahre ist unsere Teilnehmerzahl stätig gestiegen und im Jahr 2016 haben wir zum ersten Mal einen Platz auf dem Podest erreicht. Den ersten Platz belegte die Freiwillige Feuerwehr Osdorf, den zweiten Platz die Freiwillige Feuerwehr Winterhude und trotz spontaner Absagen, haben wir, die FF Eidelstedt, den dritten Platz belegt. Wir hatten, wie auch in den letzten Jahren, viel Spaß bei dem Lauf und sind stolz neben den Finisher T-Shirts und der Urkunde auch zum ersten Mal einen Pokal mit nach Hause zu nehmen. Auch einen 100 Euro Gutschein für sportliche Zwecke (gesponsert durch die Hanseatische Feuerwehr-Unfallkasse Nord) haben wir gewonnen.
23.04.2016: Erfolgreiche Lernerfolgskontrolle der Grundausbildung Am 23.04.2016 hat die Kameradin Nadine F., sowie unsere beiden Kameraden Steffen K. und Thomas K. erfolgreich die Lernerfolgskontrolle zur Grundausbildung (Truppmannausbildung) absolviert. Im Vorwege fanden seit dem 12.01.2016 an Dienstagabenden und an Samstagen Ausbildungsdienste in den Bereichen Technische Hilfeleistung, Brandschutz und Erste Hilfe auf dem Dienstplan. Die Truppmannausbildung erfolgt auf Bereichsebene mit den anderen Freiwilligen Feuerwehren aus dem Bereich Eimsbüttel. Am 23.04.2016 konnten die Kameradinnen und Kameraden ihr Wissen in den drei Fachgebieten in der Theorie und Praxis unter Beweis stellen. Wir gratulieren herzlich zu der bestandenen Lernerfolgskontrolle und wünschen für die weitere Ausbildung im Herbst 2017 alles Gute!
Foto oben: Neue Tore Halle 2 Foto unten: Vorhandenes Tor Halle 1
Oktober 2016: Neue Tore für unsere “Halle 2” Ende Oktober haben wir drei neue Tore für unsere “Halle 2” erhalten. In der Halle sind die Stellplätze von unserem Löschfahrzeug KatS, dem Gerätewagen Rüst und von unserem Mannschaftstransporter (Ford Transit) inkl. Anhänger. In der Halle 1 ist das andere Löschfahrzeug, das LF 16/12, untergebracht. Da das LF 16/12 im Standardeinsatzbetrieb unser zuerst ausrückendes Fahrzeug ist, wird diese Halle als “Halle 1” bezeichnet. Die Halle 1 wurde in den Jahren 2005/2006 gebaut und somit ist dort bereits ein Tor mit einem Elektromotor vorhanden. In der Halle 2 waren bis Oktober noch zwei ältere Tore vorhanden, welche von Hand geöffnet werden mussten. Die beiden großen Tore und das kleinere Tor für den Ford Transit und Anhänger sind nun auch mit einem Elektromotor ausgestattet und somit einfacher zu öffnen und zu schließen. Außerdem waren die alten Tore vom LF 20 KatS und dem GW-Rüst 1 in hellem grau und ohne Fenster. Bei dem Busstellplatz war nur eine kleine Fenstersektion vorhanden. Die neuen Tore bestehen nun, wie auch das Tor in der Halle 1, aus mehreren Fenstern, sodass mehr Licht in die Halle kommt und vom Furtweg aus nun alle Fahrzeuge trotz geschlossenen Toren bestaunt werden können. Wir sind froh, dass alle Tore nun in einem ähnlichen Design und mit einem Elektromotor ausgestattet sind.
11.12.2016: Tannenbaumverkauf 2016 Wie bereits seit einigen Jahren, fand auch in diesem Jahr am dritten Advent unser Tannenbaumverkauf an der Feuerwache statt. Von 10 bis 16 Uhr hatten unsere Gäste die Möglichkeit einen schönen Tannenbaum auszu- suchen und nebenbei das umfangreiche Rahmenprogramm von der Feuerwehr zu genießen. Neben der traditionellen Erbsensuppe mit oder ohne Bockwurst und dem Glühwein, sowie Kakao, wurde auf dem Hof Schmalzgebäck und Pommes in unserer Holzhütte verkauft. In der Halle konnten die Gäste sich aufwärmen und nebenbei das umfangreiche Kuchenbuffet beim einem leckeren Kaffee genießen. Auch der Stockbrot- stand am Lagerfeuer lud zum Aufwärmen ein, denn das Wetter hat sich nicht immer von der besten Seite gezeigt. Für die kleinen Gäste gab es eine Hüpfburg, sowie einen Stand zum Dosenwerfen mit tollen Gewinnen (gesponsert durch Unternehmen aus Eidelstedt, Hamburg und Umgebung. Vielen Dank!). Auch unser Obststand, die Fahrzeug- ausstellung und der Stand vom Hamburger Feuerwehrshop waren gut besucht. Wir sind stolz darauf, dass unser Tannenbaumverkauf in den letzten Jahren immer weiter gewachsen ist und bei vielen Eidelstedtern, sowie Mitbürgern aus der Umgebung, großes Interesse erweckt hat. Natürlich wird auch in 2017 wieder der Tannenbaumverkauf am dritten Advent stattfinden. Wir würden uns freuen, zahlreiche Gäste am 17.12.2017 zum Tannenbaumverkauf mit unserem umfangreichen Rahmenprogramm begrüßen zu dürfen. 
31.12.2016: Sylvesterabend an der Wache Am 31.12.2016 haben wir uns mit einigen Kameraden um 18 Uhr an der Wache getroffen. In den Sylvesternächten ist in der Regel mit einem erhöhten Einsatzaufkommen zu rechnen. Damit die Kameraden nicht von Zuhause des Öfteren an die Wache müssen und um schneller ausrücken zu können, haben wir uns auch in diesem Jahr an der Wache getroffen und die Einsatzbereitschaft sichergestellt. Für unser Buffet hat jeder etwas mitgebracht, somit war für das leibliche Wohl gesorgt. Durch Gesellschaftsspiele etc. konnte die Zeit an der Wache gemeinsam unter den Kameraden verbracht werden. Zwischendurch konnten auch zwei unserer Nachbarwehren besucht werden.
07.02.2017: Mobile Atemschutzstrecke Einmal im Jahr müssen alle Atemschutzgeräteträger in die Mobile Atemschutzstrecke (MOBAS) um die Leistungsfähigkeit unter Atemschutz zu überprüfen. In der Atemschutzübungsstrecke werden von Atemschutzgeräteträgern in Schutzausrüstung zum Beispiel Gewichte gezogen, es wird gelaufen, auf einem Ergometer Fahrrad gefahren und eine Endlosleiter bestiegen. Neben diesen sportlichen Aufgaben gehört auch eine Orientierungsstrecke mit zu den Aufgaben. Die enge und beheizte Orientierungsstrecke über 43 Meter Länge und drei Ebenen wird verdunkelt und vernebelt um einen Atemschutzeinsatz zu simulieren. Die Atemschutzgeräteträger müssen nun unter diesen Bedingungen durch die Orientierungsstrecke und die einzelnen Gitterkäfige mit Hindernissen kommen. Hierbei ist es wie im realen Atemschutzeinsatz wichtig, die Atmung zu kontrollieren, da nur begrenzte Atemluft durch die Atemschutzgeräte zur Verfügung steht. Auch die psychische Belastung wird durch Soundeinspielungen wie Schreie etc., sowie die Enge und Dunkelheit getestet. Dieses Jahr war die Freiwillige Feuerwehr Eidelstedt in der neuen MOBAS der Feuerwehr Hamburg, welche erst Ende 2016 in Dienst gestellt wurde. Die mobile Atemschutzstrecke ist ein LKW mit Kofferanhänger (Mercedes Benz Actros 2536 L/NR 6X2) mit einem Kofferaufbau der Firma KFB Jessen und dem Innenausbau durch die Firma Dräger. Das Fahrzeuggespann hat eine Gesamtlänge von 18,70 Metern.
24.02.2017: Unterstützung für die Atemschutzgeräteträger Seit dem 24.02.2017 haben unsere Atemschutzgeräteträger Unterstützung durch einen weiteren Kameraden erhalten. Sven P. hat im Herbst 2016 die Grundausbildung der Feuerwehr Hamburg abgeschlossen und im Februar seinen Atemschutzlehrgang an der Feuerwehrakademie erfolgreich absolviert. In dem Lehrgang wurden die Teilnehmer an die physischen und psychischen Grenzen herangeführt, sodass die Kameraden im Atemschutzeinsatz eingesetzt werden können. Neben der theoretischen Ausbildung zu beispielsweise den Themen Atemschutz, Atemschutzgeräte und Atemschutznotfalltraining, wurde in dem einwöchigen Lehrgang besonders die körperliche Belastbarkeit getestet. Zum Beispiel wurden sportliche Übungen (Laufen, Treppensteigen mit Gewichten wie z. B. Schaummittelbehältern) mit der Atemschutzmaske und einem Kombinationsfilter (umgebungsluftabhängiger Atemschutz) und mit einem Pressluftatemschutzgerät (umgebungsluftunabhängiger Atemschutz) durchgeführt. Auch Atemschutznotfalltraining, die Atemschutzstrecke und weitere praktischen Aufgaben gehörten mit zu den Ausbildungsinhalten.
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26.04.2017: Ausbildungsdienst “Dekontamination” Am 26.04.2017 haben wir bei unserem Ausbildungsdienst Unterstützung von zwei Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Pöseldorf erhalten um das Thema Dekontamination in unserer Wehr zu vertiefen. In der heutigen Zeit wird das Thema Dekontamination immer wichtiger. Bei einer Dekontamination werden gefährliche Stoffe (Kontaminationen) von Personen, Gegenständen oder ungeschützten Flächen entfernt. Bereits bei einem normalen Brandeinsatz ist die Feuerwehr einer Kontamination durch gefährliche Stoffe ausgesetzt, denn Brandrauch enthält schädliche Gase. Auch wenn unsere Kameraden unter Atemschutz vorgehen, können gefährliche Stoffe in der Kleidung und den Ausrüstungsgenständen aufgenommen werden. Es ist somit besonders wichtig den Umgang mit einer Kontamination zu trainieren und alle Kameraden zu sensibilisieren. Um die eigene Gesundheit und auch die Gesundheit von anderen nicht zu gefährden, sollte jeder Feuerwehrangehörige einige Regeln beachten, sodass beispielsweise das Duschen nach einem Brandeinsatz, Reinigung der Einsatzkleidung etc. schon von Anfang an bei der Feuerwehr gelehrt wird. Neben dieser Kontamination im Brandeinsatz gibt es im Feuerwehrwesen einige weitere Kontaminationen. Einsatzkräfte können chemischen, biologischen, radioaktiven oder atomaren Gefahren ausgesetzt werden oder bekommen die Aufgabe die Bevölkerung zum Beispiel bei einem Gefahrgut- / Gefahrstoffeinsatz vor gefährlichen Stoffen zu schützen oder eine Ausbreitung durch Kontaminationsverschleppung zu verhindern. Die Freiwillige Feuerwehr Pöseldorf hat  ein Sonderfahrzeug, welches für die Dekontamination des eigenen Personals eingesetzt werden kann. Das sogenannte Dekon-P beinhaltet einige Materialien, da ein großflächiger Dekontaminationsplatz hiermit aufgebaut werden kann. Hierzu gehören beispielsweise zwei Zelte, eine Zeltheizung (da sich Personen in dem Zelt umziehen), Duschen inkl. Durchlauferhitzer etc. Da das Dekon-P im Einsatzfall ggf. auch von anderen Feuerwehren mit aufgebaut und betrieben wird, haben wir eine ausführliche Erörterung der Materialien und Aufbaumöglichkeiten erhalten. Wir hatten außerdem die Möglichkeit Fragen zu stellen und die Geräte auszuprobieren. Die andere Ausbildungsstation fand im Unterrichtsraum statt, wo unser Kamerad Manfred einige Beispiele zum Thema “Massendekontamination” gegeben und hierzu die Hintergrundinformationen vermittelt hat. Eine Massendekontamination ist zum Beispiel erforderlich, wenn mehrere Personen mit einem chemischen Stoff in Verbindung gekommen sind, welcher eine Gefahr für die Personen darstellt. Viele Stoffe können durch den Einsatz von Wasser vom Körper gespült werden, sodass die Feuerwehr eine Dekontaminationsstrecke aufbauen kann um die Personen zu dekontaminieren. Zwischen zwei Fahrzeugen kann mit Hilfe von Leitern, Leinen, Schläuchen und Strahlrohren eine Art Dusche gebaut werden. Die kontaminierten Personen werden dann durch diese Dusche geleitet und ein Großteil des gefährlichen Stoffes wird entfernt. Manfred hat Beispiele aus vergangenen Übungen und Einsätzen aufgezeigt und die Dekontamintionsmöglichkeiten erläutert. Die praktische Ausbildung im Bereich der Massendekontamination folgt bei den nächsten Übungsdiensten, sodass möglichst alle Kameraden in diesem Bereich die Grundlagen beherrschen und um zum Beispiel die FF Pöseldorf oder andere Wehren bei der Dekontamination unterstützen zu können.
10.05. und 24.05.2017: Übungslage “Massendekontamination” Am 10.05.2017 haben wir damit begonnen unsere Grundlagen im Bereich der Dekontamination in die Praxis umzusetzen. Wie bereits berichtet, haben wir am 26.04.2017 eine Einweisung in das Thema Dekontamination erhalten und uns das Dekontaminationsfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Pöseldorf angesehen. Die Freiwillige Feuerwehr Eidelstedt hat kein Dekontaminationsfahrzeug, sollte jedoch in der Lage sein trotzdem in diesem Bereich tätig zu sein. Wenn z.B. durch einen Gefahrgutunfall oder eine absichtlich herbeigeführte Situation eine Gefahr durch gefährliche Verunreinigungen besteht, wird eine Dekontamination durchgeführt. Es werden die gefährlichen Verunreinigungen von Personen, Gegenständen oder ungeschützten Flächen entfernt. Um eine große Anzahl von Personen möglichst schnell zu dekontaminieren, kann eine Massendekontamination durchgeführt werden. Die Personen werden gezielt durch eine aufgebaute Dekontaminationsstrecke geführt. Durch Absperrband, Bauzäune etc. werden die Personen beispielsweise aus eine Gebäude direkt zu der Dekontaminationsstrecke geführt. Wenn kein Dekontaminationsfahrzeug zur Verfügung steht oder noch nicht einsatzbereit ist, kann mit Hilfe von zwei Löschfahrzeugen eine Massendekontaminationsstrecke aufgebaut und in Betrieb genommen werden. Durch Wasser lassen sich viele Verunreinigungen von den Personen entfernen. Mit Hilfe von Steckleiterteilen, Strahlrohren etc. kann eine Dusche zwischen den Löschfahrzeugen aufgebaut werden. Die Strahlrohre werden an den Leiterteilen befestigt. Die Leiterteile werden dann auf den Dächer der Löschfahrzeuge befestigt, sodass die Personen zwischen der Fahrzeugen durchlaufen und durch das Wasser dekontaminiert werden. Wir haben zwei Strahlrohre genutzt und zwei Halterungen aus Leitern gebaut. Es können auch mehrere Strahlrohre eingesetzt oder die Dekontaminationsstrecke durch weitere Fahrzeuge und Leitern ergänzt werden. Bei unseren Diensten haben wir verschiedene Varianten ausprobiert. Das Ziel war jedem klar, jedoch gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, ein Strahlrohr an der Leiter zu befestigen. Durch die verschiedenen Varianten konnten wir jeweils Vorteile und Nachteile feststellen und weiter nachbessern. Wichtig ist es, dass sicher aber möglichst schnell eine Dekontaminationsstrecke zur Verfügung steht. Die aufgebaute Konstruktion muss aber auch gut befestigt sein, da durch den Wasserdruck im Schlauch sich nichts lösen oder stark verrutschen sollte. Der Sprühstrahl soll möglichst senkrecht von oben auf die Personen kommen und einen möglichst großen Bereich zwischen den Fahrzeugen abdecken. Durch die theoretische Ausbildung im April und die praktische Ausbildung im Mai ist unser Wissen in dem Bereich der Dekontamination gestiegen und wir hatten viel Spaß bei der praktischen und nicht alltäglichen Feuerwehrausbildung. Da dieses Thema auch in Zukunft immer wieder eine entscheidende Rolle spielen wird, werden Wiederholungen in diesem Fachgebiet sicherlich mit zu den Ausbildungsdiensten gehören.